Salut!
Ich bin doch tatsächlich gestern noch gut angekommen. Zwar ist meine Gastmutter kurz nach meiner Ankunft und ganz zu meiner Überraschung spontan auf einen Trip nach Tansania losgefahren, um ihrer Tante als Krankenschwester Beistand zu leisten, weil die wohl krank ist. Da stand ich dann also mit zwei Schwestern meiner Gastmutter und ihrer Cousine etwas verdattert am gedeckten Esstisch.Nachdem mir Sitti (Fatoumas Lieblingsschwester) die ganze Situation aber noch einmal mit dem Übersetzer erklärt hatte, war ich auch im Boot und wir konnten gemeinsam essen. Ich habe jetzt schon festgestellt, dass meiner Gastfamilie die Familie sehr am Herzen liegt. Das hat einerseits den Nachteil, dass alle den ganzen Tag am Telefonieren sind (echt überall – beim Essen, Spazierengehen, …), andererseits aber auch den riesigen Vorteil, dass alle total lieb und wirklich super gastfreundlich sind. Am Abend habe ich dann noch mein Zimmer eingerichtet. Und ganz wichtig war mir auch, dass ich unbedingt alle meine Fotos noch an die Wand hänge, damit morgen früh schon alles fertig ist. Ich habe den Aufwand etwas unterschätzt und bin dann erst um halb zwölf ins Bett gekommen. Aber wie sagt man so schön: Besser spät als nie …
À bientôt!
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